Startseite Osteopathie
Jeder Körper beginnt seine Geschichte mit der Geburt. Was dieser erste, intensive Moment in den Geweben und Strukturen hinterlässt, begleitet das Kind durch jede Phase seines Wachstums. Und kein Wachstum verläuft dabei in gerader Linie.
Termin online vereinbarenDie Geburt ist für den Körper des Neugeborenen ein physisch intensiver Vorgang. Becken, Schädel, Wirbelsäule und die umgebenden Gewebe werden dabei erheblichen Kräften ausgesetzt. Das gilt unabhängig davon, wie die Geburt verlaufen ist.
Der Körper des Neugeborenen passt sich an. Er reguliert, kompensiert, findet Gleichgewichte. Diese Anpassungen sind keine Pathologien. Sie sind die erste mechanische Handschrift des Körpers.
Was Osteopathie sucht, ist konkret: Die Untersuchung umfasst die Mobilität der Schädelknochen, die Beweglichkeit der Halswirbelsäule und die Spannung in den Faszien. Sie ergibt ein Bild des Körpers, wie er sich unmittelbar nach der Geburt zeigt.
Ein Kind ist kein verkleinerter Erwachsener. Sein Bewegungsapparat befindet sich in ständiger Umstrukturierung: Knochen formen sich, Muskelketten entwickeln sich, posturale Muster entstehen. Oft lange bevor sie nach außen sichtbar werden.
Kein Körper wächst vollkommen symmetrisch. Das ist Biologie, keine Fehlfunktion. Die Frage ist, ob die kleinen Asymmetrien, die sich im Laufe des Wachstums einschleichen, genug Raum haben, sich zu regulieren. Oder ob sie sich in den Strukturen festigen.
Genau hier setzt der osteopathische Blick an. Er begleitet den Körper nicht erst dann, wenn etwas auffällt, sondern bewertet die Beweglichkeit der Strukturen im laufenden Entwicklungsprozess.
In meiner Praxis für Osteopathie in Barmbek untersuche ich Neugeborene und Kinder mit denselben Grundprinzipien, die für jeden Patienten gelten: der Körper als funktionelle Einheit, die Mobilität der Strukturen als Ausgangspunkt, die individuelle Situation als Maßstab.
Die Techniken werden vollständig an das Alter und die körperliche Entwicklung des Kindes angepasst. Bei Neugeborenen arbeite ich ausschließlich mit sehr leichtem, präzisem Kontakt, auf Basis struktureller und faszialer Techniken, die auf das Gewebe des Säuglings abgestimmt sind. Bei älteren Kindern erweitert sich das Spektrum entsprechend dem Entwicklungsstand.
01
Gespräch mit den Eltern: Schwangerschaft, Geburtsverlauf, bisherige Entwicklungsschritte.
02
Beurteilung der Mobilität: Schädelknochen, Halswirbelsäule, Becken, Faszien.
03
Individuelle Techniken, vollständig auf Alter und Entwicklungsstand abgestimmt.
04
Einschätzung der Mobilität und Empfehlungen für die weitere Begleitung.
Die Osteopathie für Babys und Kinder richtet sich an Neugeborene, Säuglinge, Kleinkinder und Schulkinder, unabhängig von einem bestehenden Beschwerdebild. Viele Eltern kommen nach der Geburt zur Kontrolle, andere begleiten ihr Kind während einer intensiven Wachstumsphase oder vor dem Schuleintritt.
Die Osteopathie ersetzt keine kinderärztliche Begleitung. Sie ergänzt sie durch einen spezifischen Blick auf Mobilität und Körperstruktur.
Eine osteopathische Untersuchung ist ab den ersten Lebenstagen möglich. Es gibt keine untere Altersgrenze.
Die Techniken werden vollständig auf das Alter und den Entwicklungsstand abgestimmt. Bei Neugeborenen arbeite ich ausschließlich mit sehr leichtem, präzisem Kontakt, auf Basis struktureller und faszialer Techniken.
Nein. Eine osteopathische Konsultation in meiner Privatpraxis ist ohne Überweisung möglich. Für Fragen zur Kostenerstattung empfehle ich, sich vorab bei Ihrer Krankenkasse zu informieren.
Das Kinderuntersuchungsheft (U-Heft), alle relevanten medizinischen Unterlagen sowie, bei Neugeborenen, eine kurze Zusammenfassung des Geburtsverlaufs, soweit bekannt.
Vereinbaren Sie Ihren Termin online. Einfach und unkompliziert über Doctolib.
Termin online vereinbaren